
SEDH
Plattform für die kooperative Führung von Ereignissen in der Rettungskette
Bei präklinischen Ereignissen bis hin zur Grossschadenslage kann jede Sekunde zählen, um Menschen, Tiere, Sachwerte und die Umwelt zu schützen.
Ein effizienter Datenaustausch zwischen den verschiedenen Gliedern der Rettungskette und den beteiligten freiwilligen Einsatzkräften, Milizeinsatzkräften und Rettungs- und Blaulichtorganisationen ist dabei zentral. Unabhängig davon, ob sich diese am Boden, in der Luft, oder auf dem Wasser befinden.
Der "Swiss Emergency Data Hub" (kurz: "SEDH") ermöglicht es sowohl kleinen und grossen Organisationen in der Rettungskette, Informationen zu Ereignissen, Einsatzmitteln und Patienten effizient aufzunehmen, zu verteilen oder zu erhalten.
Einsatzdaten
Alarme und Einsatzdaten können zeitverzugslos von Sanitätsnotrufzentralen und sonstigen Alarmzentralen an kleine und grosse Rettungsorganisationen elektronisch übermittelt werden. Und vice versa.
Einsatzmitteldaten
Einsatzmitteldaten wie Positionen und Status können von Einsatzkräften vor Ort zeitverzugslos gleichzeitig an alle berechtigten Empfänger verteilt werden, um so ein einheitliches Lagebild zu schaffen.
Kooperation in Ereignissen
Hilfs- und Einsatzmittelanfragen können von kleinen und grossen Rettungsorganisation auf beliebiger Stufe in Ereignissen gestellt werden, was eine wahrhaft grenzenlose Kooperation ermöglicht.

Swiss Emergency Data Hub
Der Swiss Emergency Data Hub («SEDH») ist eine hochverfügbare, flexibel skalierbare, Ende-zu-Ende verschlüsselte, in der Schweiz betriebene Datenaustauschplattform.
Ihr Ziel ist es, den Austausch von einsatzrelevanten Informationen in Echtzeit nach vordefinierten, konfigurierbaren Regeln zu ermöglichen.
Die Hoheit über die generierten Daten und die Dispositionsentscheide verbleiben dabei zu jeder Zeit bei der Rettungsorganisation, welche die jeweiligen Einsatzkräfte stellt.

Wo kann SEDH helfen?

Echtzeitdaten von allen Arten von Einsatzkräften
Einsatzmitteldaten wie Positionen und Status können von Einsatzkräften vor Ort zeitverzugslos – auch für eine grosse Anzahl von Einsatzkräften - gleichzeitig an alle berechtigten Empfänger verteilt werden, um so ein einheitliches Lagebild zu schaffen.

Einsatzübergabe an andere Rettungsorganisationen
Einsatzdaten können sowohl an andere Notrufzentralen als auch an kleine und grosse Rettungsorganisationen übergeben werden. Dies gemäss konfigurierbarer Regeln, die von den beteiligten Organisationen festgelegt werden.

Organisationsübergreifende Rettungseinsätze
Das flexible und skalierbare Teilen von Einsatzdaten und Einsatzmitteldaten ermöglicht es den an einem Ereignis beteiligten Organisationen, dieses über ein gemeinsames Lagebild inkl. Echtzeitdatenaustausch organisations- und regionsübergreifend zu führen.

Einsatzmittelanforderung durch alle Einsatzkräfte
Alle an einem Ereignis beteiligten Einsatzkräfte können, sofern sie dazu berechtigt sind, allgemeine oder bestimmte Einsatzmittel anfordern. Dies kann sowohl über eine Notrufzentrale als auch direkt bei der jeweiligen Rettungsorganisation erfolgen, je nach Konfiguration.

Flexible Anpassung gemäss Dispositionsstrukturen
Welche Organisationen Daten anderer Organisationen sehen können, welche Daten dies sind und ob sie deren Einsatzmittel anfordern dürfen, kann von entsprechend berechtigten Administratoren festgelegt werden. Dies geschieht konfigurativ mit deren Einvernehmen.

